Warum es manchmal viel interessanter ist, wenn etwas nicht funktioniert

Das Vergnügen an der Dysfunktionalität

Filmwissenschaft

In meinem Vortrag auf der GfM-Jahreskonferenz 2011 in Potsdam befasste ich mich mit dem Vergnügen an der Dysfunktionalität anhand vom Ed Woods Aufklärungsfilm «Glen or Glenda» (1953). Inkonsistent in der Definition seines Crossdressing- und Transgender-Themas, inkohärent im ästhetischen Stil und unlogisch in seiner argumentativen Rhetorik, strahlt dieser Film bis heute eine Anziehungskraft aus und stützt sich zugleich auf eine Form des Zuschauervertrages, die sich am Absurden und den zentrifugalen Kräften eines Textes erfreut

  • GfM Jahreskonferenz 2011, Potsdam
  • 6. Oktober 2011