Wissenschaft zwischen Kolonialismus und Aufklärung
Das Hamburgische Kolonialinstitut
Ein Essayfilm von Daniel Kulle

NEWS

PREMIERE

Sommer 2019

Die Premiere unseres Films haben wir für diesen Sommer geplant. Einen genauen Termin werden wir hier in den kommenden Monaten ankündigen. Bleiben Sie auf dem Laufenden!

IN DEN SCHNITT

12.01.2019

Natürlich sind wir schon seit einer ganzen Weile dabei, uns in unsere Aufnahmen zu vertiefen. Schließlich macht nichts mehr Spaß, als nach dem Stress eines Drehtages zu merken, dass all die Schrecken, die man während des Drehens erfährt, ganz umsonst waren und die Bilder gelungen sind. Doch jetzt können wir es auch offiziell machen. Der Schnitt zu unserem Essayfilm hat begonnen. Die ersten Skizzen stehen schon. Jetzt geht es ans Sortieren und Montieren.

UNSER FILM IN PORTO

22.11.2019

Wir freuen uns, dass wir erste Ergebnisse unserer Dreharbeiten in einer 3-Kanalinstallation auf dem Workshop 'Expanding Cinema. Creative Processes and Practices' in Porto vorstellen dürfen.

DREHBEGINN

12.05.2018

Es geht los. Wir nutzen die Gelegenheit, die uns der Hafengeburtstag mit seinen vielen Schiffen und Paraden und ziehen mit der Kamera los. Wo sonst bekommt man die Schiffe, die sich im 19. Jahrhundert auf den Weg in die Kolonien machten, auch einmal in echt zu sehen? In den kommenden Wochen und Monaten werden wir uns mit verschiedenen Experten zur Universitäts- und Kolonialgeschichte treffen, werden die Archive und Sammlungen der Uni erkunden und uns auf Spurensuche nach verlorenen Stimmen begeben.

 
 

ÜBER DEN FILM

Als im Jahr 1919 die Universität Hamburg als erste Hochschule des neuen, demokratischen Deutschlands gegründet wurde, bekam sie ein schweres Erbe mit auf den Weg. Denn ihr direkter Vorläufer war das Hamburgische Kolonialinstitut, eine 1909 gegründete Hochschule, die nach Jahren der Massaker, Aufstände und des Völkermords, den Kolonialismus „verwissenschaftlichen“ sollte.

Beides, Wissenschaft wie Kolonialismus, sind Kinder des 19. Jahrhunderts, die über Jahrzehnte hinweg nicht ohne einander denkbar waren. Das Sammeln und Beobachten, Registrieren, Kartografieren, Ordnen und Hierarchisieren der Wissenschaft war eben immer auch Herrschaftstechnik, ohne die der Kolonialismus nie seine Macht hätte ausüben können. Gleichzeitig war auch die Wissenschaft auf den Kolonialismus angewiesen, in dem er den Wissenschaftlern eine Welt erschloss, die ihnen vorher so nicht zugänglich gewesen war.

Die Universität Hamburg hat sich noch bis in die 1960er Jahre als ‚Kolonialuniversität‘ verstanden. Nur schwer ließ sich dieses Erbe des Kolonialismus ablegen. Unser Essayfilm macht sich daher auf die Suche nach den Spuren des Kolonialismus in der Wissenschaft und der Universität Hamburg.

 

TEAM

Regie Daniel Kulle
Produktion Thomas Weber
Kamera Daniel Kulle, Jana Stüven
Ton Alica Herzog
Schnitt Daniel Kulle, Karsten Wiesel
Recherche Katja Vargas



Dieses Projekt wurde gefördert vom Jubiläumsfonds der Universität Hamburg.

 

KONTAKT

Dr. Daniel Kulle:

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Impressum

Angaben gem. §5 TMG:
Betreiber und Kontakt: Daniel Kulle, Harburger Chaussee 33, 20539 Hamburg
Telefonnummer: +49 40 22635816, Email: info@danielkulle.de