Daniel Kulle ist Regisseur, Autor und promovierter Filmwissenschaftler mit Schwerpunkt im Art House und Queer Cinema. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Seine experimentellen Kurzfilme wie NoFace (2015), In deiner Haut (2016) oder The Taming (2017) wurden auf internationen Filmfestivals gezeigt. Sein erster Langfilm, der Essayfilm Das Kolonialinstitut über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Kolonialismus hatte 2019 auf dem Filmfest Hamburg Premiere. 2022 förderte die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein die Entwicklung seines Spielfilm-Drehbuches Moorland.

Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher und Schriftsteller unterrichtet er als Senior Lecturer Medienwissenschaft an der Universität Hamburg. In seinen Texten beschäftigt er sich vor allem mit dem Thema der Figurenentwicklung, dem Queer Cinema, den Möglichkeiten einer taktilen Visualität sowie den Entwicklungen der Filmästhetik im digitalen und postdigitalen Zeitalter.